Geschäftsbericht 2013

Erläuterungen zu Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
, Düsseldorf, zum 31. Dezember 2013 ist aufgestellt in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC), wie sie gemäß der Verordnung Nummer 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie unter Beachtung des Paragrafen 315a Handelsgesetzbuch (HGB).

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Bilanztag 31. Dezember 2013 der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
erstellt.

Die Abschlussprüfer KPMG beziehungsweise andere beauftragte Prüfungsgesellschaften haben die Abschlüsse der wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geprüft. Der Vorstand der Henkel Management AG – die persönlich haftende Gesellschafterin der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
– hat den Konzernabschluss am 30. Januar 2014 aufgestellt sowie zur Weitergabe an den Aufsichtsrat und zur Veröffentlichung freigegeben.

Der Konzernabschluss ist auf Basis der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten erstellt mit der Ausnahme, dass bestimmte Finanzinstrumente zum Marktwert sowie die Pensionsverpflichtungen unter Anwendung der „Projected-Unit- Credit“-Methode bilanziert sind. Die funktionale Währung der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
und die Berichtswährung des Konzerns ist Euro. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Millionen Euro (Mio Euro) angegeben. Um die Klarheit und Aussagefähigkeit des Konzernabschlusses zu verbessern, werden sowohl in der Konzernbilanz als auch in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung sowie in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Konzernanhang gesondert ausgewiesen.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 sind neben der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
als oberstes Mutterunternehmen sieben inländische und 166 ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen die Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik hat. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn die Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Gesellschaften mit einer Beteiligung von nicht mehr als der Hälfte der Stimmrechte werden voll konsolidiert, sofern die Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
aufgrund von Verträgen oder Rechten zur Bestellung von Gremien direkt oder indirekt deren Finanz- und Geschäftspolitik bestimmen kann.

Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich die in der folgenden Tabelle dargestellten Änderungen des Konsolidierungskreises:

Konsolidierungskreis
Stand 1. Januar 2013 178
Zugänge 7
Verschmelzungen –2
Abgänge –9
Stand 31. Dezember 2013 174

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Die Änderungen des Konsolidierungskreises haben die Konzernabschlussposten nicht nennenswert verändert.

Tochterunternehmen, die aufgrund ihrer ruhenden oder nur geringen Geschäftstätigkeit für den Konzern sowie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind, werden grundsätzlich nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die gesamten Bilanzsummen dieser Gesellschaften haben einen Anteil von unter 1 Prozent an der Konzernbilanzsumme; die Summe der Umsatzerlöse und der Ergebnisse nach Steuern beläuft sich ebenfalls auf unter 1 Prozent des Konzernergebnisses.

Akquisitionen und Divestments

Durch die getätigten Akquisitionen und Divestments im Geschäftsjahr 2013 wurden weder die Geschäfts- und Organisationsstruktur von Henkel noch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflusst

Akquisitionen

Am 6. Juni 2013 haben wir für den Erwerb von ausstehenden nicht beherrschenden Anteilen an der Henkel Kenya Ltd., Nairobi, Kenia, 3 Mio Euro aufgewendet und unseren Anteilsbesitz von 80 Prozent auf 100 Prozent erhöht. Die Differenz zwischen dem bisher gehaltenen anteiligen Nettovermögen und dem Kaufpreis wurde in den Gewinnrücklagen erfasst.

Mit Wirkung zum 4. September 2013 haben wir eine Akquisition in Südafrika im Bereich der professionellen Haarpflege abgeschlossen. Der gezahlte Kaufpreis betrug 4 Mio Euro. Ein Geschäftswert in Höhe von 2 Mio Euro wurde aktiviert.

Am 11. Dezember 2013 haben wir für den Erwerb von ausstehenden nicht beherrschenden Anteilen an der OOO Henkel Bautechnik, Moskau, Russland, 66 Mio Euro aufgewendet. Des Weiteren wurde ein erfolgsabhängiger Kaufpreisbestandteil vereinbart, bei dem wir innerhalb der nächsten vier Jahre maximal 44 Mio Euro an den Veräußerer zahlen. Unseren Anteilsbesitz haben wir von 66 Prozent auf 100 Prozent erhöht. Die Differenz zwischen dem bisher gehaltenen anteiligen Nettovermögen und dem Kaufpreis wurde in den Gewinnrücklagen erfasst.

Mit Wirkung zum 11. Dezember 2013 haben wir von der Wellchem Holding GmbH, Österreich, eine Produktionsstätte für Haarstylingprodukte in Russland vollständig erworben. Der gezahlte Kaufpreis betrug 27 Mio Euro. Ein Geschäftswert in Höhe von 9 Mio Euro wurde aktiviert.

Die im Geschäftsjahr erfassten Geschäftswerte stellen im Wesentlichen die Marktposition und Profitabilität der erworbenen Gesellschaften sowie die erwarteten Synergien dar.

In der folgenden Tabelle sind die Akquisitionen von Tochtergesellschaften des Geschäftsjahres 2013 aufgelistet. Die dargestellten Akquisitionen – jede für sich genommen und in Summe – haben sich nicht wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ausgewirkt.

Unternehmenserwerbe 2013
1. Januar bis 31. Dezember
in Mio Euro
Buchwert Anpassungen Beizulegender
Zeitwert
Aktiva25–520
Langfristige Vermögenswerte25–520
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Passiva
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen
Nettovermögen25 -5 20

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Geschäftswerte 2013
in Mio EuroBeizulegender Zeitwert
Kaufpreis31
Beizulegender Zeitwert der nicht beherrschenden Anteile
Abzüglich Nettovermögen –20
Geschäftswerte11

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Divestments

Zum 10. Januar 2013 haben wir die Gesellschaft Chemofast Anchoring GmbH, Willich, Deutschland, veräußert und einen Erlös in Höhe von 26 Mio Euro erzielt. Zum 31. Dezember 2012 waren die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Gesellschaft in den Zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ausgewiesen. Zahlungsmittel im Wert von 4 Mio Euro wurden im Rahmen der Veräußerung auf den Erwerber übertragen. Den Entkonsolidierungsgewinn in Höhe von
9 Mio Euro haben wir in den Sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

Abgangs- und Entkonsolidierungseffekte 2013
1. Januar bis 31.Dezember in Mio EuroChemofast Anchoring GmbHSonstige GesellschaftenGesamt
Abgangseffekte
Langfristige Vermögenswerte11718
Kurzfristige Vermögenswerte55
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4 2 6
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen –3 –3
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen–1–1
Nettovermögen17825
      
Anteiliges Nettovermögen der Henkel AG & Co. KGaA17825
Gesamte Gegenleistung26430
Veräußerungsnebenkosten
Kumulierte Währungsgewinne (+) / -verluste (–)–2 –2
Entkonsolidierungsgewinn (+) / -verlust (–)9–2 7

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Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
und ihrer in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften haben wir unter Beachtung einheitlich geltender Ansatz- und Bewertungsvorschriften auf den einheitlichen Bilanztag des Konzerns aufgestellt. Die Unternehmen werden beginnend mit dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, ab dem der Konzern die Möglichkeit der Beherrschung erlangt.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse, die aus konzerninternen Lieferungen in das Anlage- und in das Vorratsvermögen stammen, werden im Konzernabschluss eliminiert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Diese Methode schreibt vor, dass bei Unternehmenszusammenschlüssen im Rahmen einer Neubewertung zum Erwerbszeitpunkt sämtliche stillen Reserven und stillen Lasten des übernommenen Unternehmens aufgedeckt und alle identifizierbaren Immateriellen Vermögenswerte gesondert ausgewiesen werden. Dies ist der Fall, wenn sie eindeutig abgrenzbar sind oder ihr Ansatz auf einem vertraglichen oder anderen Recht basiert. Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und (anteiligem) Nettovermögen wird als Geschäftswert aktiviert. Die Geschäftswerte werden bei den Tochterunternehmen in deren funktionaler Währung geführt.

Bei der erstmaligen Einbeziehung von erworbenen Gesellschaften in den KonsolidierungskreisKonsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis bezeichnet die Gesamtheit aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.
werden deren Beteiligungsbuchwerte bei der jeweiligen Muttergesellschaft gegen die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verrechnet. Bedingte Kaufpreisbestandteile („contingent consideration“) werden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Spätere Wertänderungen führen nicht zu einer Anpassung der Bewertung zum Erwerbszeitpunkt. (Anschaffungsneben-) Kosten, die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Unternehmensanteilen stehen, werden nicht in den Kaufpreis einbezogen. Stattdessen werden sie in der Periode ihres Anfalls erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst.

Bei der Bilanzierung von Erwerben von weniger als 100 Prozent werden die nicht beherrschenden Anteile zum beizulegenden Zeitwert des anteiligen bilanzierten Nettovermögens bewertet. Von dem Wahlrecht zur Bewertung der nicht beherrschenden Anteile zu ihrem beizulegenden Zeitwert (Full-GoodwillGoodwill
Englisch für: Geschäftswert. Als Goodwill wird der Betrag angesetzt, um den die Anschaffungskosten der Akquisition eines Unternehmens oder eines Geschäfts die Summe der Zeitwerte der einzelnen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden übersteigen.
- Methode) machen wir keinen Gebrauch.

In den Folgejahren werden die Beteiligungsbuchwerte der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
gegen das fortgeführte (anteilige) Eigenkapital der Tochterunternehmen aufgerechnet.

Anteilsveränderungen bei Tochterunternehmen, durch die sich die Beteiligungsquote des Konzerns ohne Verlust der Kontrolle vermindert oder erhöht, bilden wir als erfolgsneutrale Transaktion zwischen Eigenkapitalgebern ab.

Sobald die Kontrolle über ein Tochterunternehmen nicht mehr besteht, werden alle Vermögenswerte und Schulden sowie die nicht beherrschenden Anteile und die kumulierten Währungsgewinne beziehungsweise -verluste ausgebucht. Wenn Henkel an der nicht konsolidierten Gesellschaft weiterhin nicht beherrschende Anteilenicht beherrschende Anteile
Die Dritten gehörenden Anteile am Eigenkapital von Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Bewertet werden sie zum anteiligen Nettovermögen. Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Teil des Jahresüberschusses des Konzerns.
besitzt, werden diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Das Ergebnis der Entkonsolidierung wird im sonstigen betrieblichen Ertrag beziehungsweise Aufwand ausgewiesen.

„At-equity“ bilanzierte Unternehmen

Assoziierte Unternehmen und gemeinschaftlich geführte Unternehmen (Joint Ventures) werden „at-equity“ bilanziert.

Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, auf das der Konzern durch Mitwirkung an der Finanz- und Geschäftspolitik maßgeblichen Einfluss, jedoch keine Beherrschung, ausüben kann. Maßgeblicher Einfluss wird grundsätzlich angenommen, wenn der Konzern einen Stimmrechtsanteil von 20 Prozent oder mehr hält. Soweit ein Konzernunternehmen mit einem assoziierten Unternehmen oder einem gemeinschaftlich geführten Unternehmen Transaktionen durchführt, werden daraus resultierende Gewinne oder Verluste entsprechend dem Anteil des Konzerns an diesem Unternehmen eliminiert.

Währungsumrechnung

Die Jahresabschlüsse einschließlich der im Rahmen der Erwerbsmethode aufgedeckten stillen Reserven und Lasten der Konzerngesellschaften sowie die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Geschäftswerte werden gemäß International Accounting Standard (IAS) 21 „Auswirkungen von Wechselkursänderungen“ nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Die funktionale Währung ist die Währung, in der eine ausländische Gesellschaft überwiegend ihre Mittel erwirtschaftet und Zahlungen leistet. Da die funktionale Währung bei den Konzerngesellschaften in der Regel die jeweilige Landeswährung ist, werden die Vermögenswerte und Schulden zu Stichtagskursen umgerechnet sowie die Aufwendungen und Erträge zum Transaktionskurs – approximiert durch Jahresdurchschnittskurse. Die Posten des Eigenkapitals werden zu historischen Kursen geführt. Der Unterschiedsbetrag, der sich gegenüber den Stichtagskursen ergibt, wird im Eigenkapital gesondert in den Spalten „Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals“ beziehungsweise „Nicht beherrschende AnteileNicht beherrschende Anteile
Die Dritten gehörenden Anteile am Eigenkapital von Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Bewertet werden sie zum anteiligen Nettovermögen. Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Teil des Jahresüberschusses des Konzerns.
“ ausgewiesen und bleibt ohne Auswirkung auf den Jahresüberschuss, bis die Anteile veräußert werden.

Transaktionen in fremder Währung werden in den Jahresabschlüssen der Tochterunternehmen mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Die finanziellen Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden erfolgswirksam zum Stichtagskurs bewertet. Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern haben wir folgende Wechselkurse für einen Euro zugrunde gelegt:

Währung
Durchschnittskurs Stichtagskurs 31.Dezember
ISO-Code2012201320122013
Chinesischer YuanCNY8,108,168,228,35
Mexikanischer PesoMXN16,9016,9717,1918,07
Polnischer ZlotyPLN4,18 4,20 4,07 4,15
Russischer RubelRUB39,9342,3440,3345,32
Türkische LiraTRY2,31 2,53 2,36 2,96
US-DollarUSD1,28 1,33 1,321,38

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Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Zusammenfassung ausgewählter Bewertungsmethoden
BilanzpostenBewertungsmethode
Aktiva
GeschäftswerteNiedrigerer Wert aus Anschaffungskosten und erzielbarem Betrag („Impairment only“-Ansatz)
Sonstige Immaterielle Vermögenswerte
mit unbestimmter NutzungsdauerNiedrigerer Wert aus Anschaffungskosten und erzielbarem Betrag („Impairment only“-Ansatz)
mit bestimmter Nutzungsdauer(Fortgeführte) Anschaffungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen
Sachanlagen(Fortgeführte) Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich etwaiger Wertminderungen
Finanzielle Vermögenswerte (Kategorien nach IAS 39)
„Kredite und Forderungen“ (Fortgeführte) Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode
„Zur Veräußerung verfügbar“ Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert1
„Zu Handelszwecken gehalten“ Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
„Fair Value Option“ Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
Übrige Vermögenswerte (Fortgeführte) Anschaffungskosten
Vorräte Niedrigerer Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und beizulegendem Zeitwert
abzüglich Veräußerungskosten
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte Niedrigerer Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und beizulegendem Zeitwert
abzüglich Veräußerungskosten

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Passiva 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verbindlichkeiten
Barwert der zukünftigen Verpflichtungen („Projected-Unit-Credit“-Methode)
Sonstige RückstellungenErfüllungsbetrag
Finanzielle Verbindlichkeiten (Kategorien nach IAS 39) 
„Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet“(Fortgeführte) Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode
„Zu Handelszwecken gehalten“Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
Übrige Verbindlichkeiten Erfüllungsbetrag

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Unsere im Vergleich zum Vorjahr grundsätzlich unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden detailliert im Rahmen der Erläuterung der einzelnen Bilanzposten im Anhang beschrieben. Darüber hinaus werden die für den IFRS 7 relevanten Angaben zu den Finanzinstrumenten nach Kategorien sowie zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte und zu den derivativen Finanzinstrumenten im Rahmen der Berichterstattung zu Finanzinstrumenten (Textziffer 21 auf den Seiten 140 bis 152) dargestellt.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern der Effekt wesentlich ist und für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden schon immer angewandt worden seien.

Schätzungen, Annahmen und Ermessensentscheidungen

Für die Erstellung des Konzernabschlusses müssen wir Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen. Diese haben Einfluss auf die angegebenen Beträge für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten zum Bilanztag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen des Berichtszeitraums. Die sich tatsächlich ergebenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

Die Schätzungen und die zugrunde liegenden Annahmen basieren auf Erfahrungen der Vergangenheit und werden fortlaufend überprüft. Anpassungen bezüglich der für die Rechnungslegung relevanten Schätzungen berücksichtigen wir in der Periode der Änderung, sofern die Änderung nur diese Periode betrifft. Eine Änderung wird in der Periode der Änderung und in späteren Perioden berücksichtigt, sofern die Änderung sowohl die Berichtsperiode als auch spätere Perioden betrifft. Beurteilungen des Vorstands hinsichtlich der Anwendung der IFRS, die wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben, werden insbesondere bei den erläuternden Angaben zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (siehe Textziffer 30), zu den Immateriellen Vermögenswerten (siehe Textziffer 1), zu den Pensionsverpflichtungen (siehe Textziffer 15), zu den Ertragsteuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen (siehe Textziffer 16), zu den Finanzinstrumenten (siehe Textziffer 21) sowie zu den aktienbasierten Vergütungsprogrammen (siehe Textziffer 33) dargestellt.

Wesentliche Ermessensentscheidungen betreffen die folgenden zwei Sachverhalte:

     

  • Die US-Dollar-Verbindlichkeiten der Henkel of America, Inc., Wilmington, USA, werden mit Sicherheitsleistungen der Henkel US LLC, Wilmington, USA, aufgerechnet, da Geldanlage und Kreditaufnahme mit gleicher Laufzeit bei demselben Kreditinstitut bestehen, ein Recht zur Aufrechnung besteht und ein Nettoausgleich beabsichtigt ist.
  •  

  • Die Abgrenzung der Zahlungsmittel generierenden Einheiten erläutern wir unter Textziffer 1.
  •  

Anwendung von IAS 8 zu Rechnungslegungsmethoden

In Anwendung von IAS 8 Textziffer 28 ff. machen wir folgende Angaben:

Im Juni 2011 veröffentlichte das International Accounting Standards Board (IASB) Änderungen des IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ (überarbeitet 2011, IAS 19 revised). IAS 19 revised ersetzt die erwarteten Erträge aus PensionsvermögenPensionsvermögen
Das Pensionsvermögen entspricht per Definition des IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ dem Planvermögen.
und den Zinsaufwand auf die Pensionsverpflichtung durch eine einheitliche Nettozinskomponente. Die Verlautbarung ist auf die Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem
1. Januar 2013 beginnen. IAS 19 revised schreibt eine rückwirkende Anwendung und die Darstellung der Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung auf die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2012 vor. Aus der rückwirkenden Anwendung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2012 ein um 40 Mio Euro höherer Zinsaufwand. Die versicherungsmathematischen Gewinne stiegen entsprechend um 40 Mio Euro. Das Zinsergebnis für das Geschäftsjahr 2012 nach Anwendung des IAS 19 revised beläuft sich auf –182 Mio Euro (vor Anpassung: –142 Mio Euro).

Darüber hinaus sieht IAS 19 revised eine erfolgswirksame Erfassung des verfallbaren nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands bei Entstehung vor. Wir haben unsere Pensionsverpflichtungen für das Geschäftsjahr 2012 nicht rückwirkend angepasst, da sich keine wesentlichen Einflüsse auf die Darstellung des Konzernabschlusses ergeben.

Neuerungen in der internationalen Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewandte Rechnungslegungsvorschriften
Bedeutung
IAS 1 (Amendment) „Darstellung der Posten des
sonstigen Ergebnisses“
relevant
IAS 19 revised „Leistungen an Arbeitnehmer“relevant
IAS 36 (Amendment) „Wertminderungen von Vermögenswerten“relevant
IFRS 7 (Amendment) „Anhangangaben/Saldierung
finanzieller Vermögenswerte und Schulden“
relevant
IFRS 13 „Bewertung zum beizulegenden Zeitwert“ relevant
Sammelstandard „Improvements
to IFRS 2009–2011“
relevant

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  • Im Juni 2012 veröffentlichte das IASB Änderungen des IAS 1 „Darstellung des Abschlusses“. In der Gesamtergebnisrechnung sind künftig die Posten des Sonstigen Ergebnisses, die später in die Gewinn- und Verlustrechnung reklassifiziert werden („recycling“), separat von den Posten des Sonstigen Ergebnisses darzustellen, die niemals reklassifiziert werden.
  •  

  • Im Juni 2011 veröffentlichte das IASB Änderungen des IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ (überarbeitet 2011, IAS 19 revised). Die Auswirkungen auf den Konzernabschluss erläutern wir hier.
  •  

  • Die Änderungen des IAS 36 beinhalten Überarbeitungen zu den erforderlichen Anhangangaben, wenn der erzielbare Betrag für wertgeminderte Vermögensgegenstände auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten ermittelt wurde. Die Änderung wird vorzeitig angewandt.
  •  

  • Im Dezember 2011 hat das IASB Änderungen des IFRS 7 „Finanzinstrumente: Angaben“ veröffentlicht. Die Angaben zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Offenlegungspflicht sowohl saldierter Finanzinstrumente als auch solcher nicht saldierter Finanzinstrumente, die einer durchsetzbaren Globalaufrechnungsvereinbarung oder einer vergleichbaren Vereinbarung unterliegen.
  •  

  • Der im Mai 2011 veröffentlichte IFRS 13 „Bewertung zum beizulegenden Zeitwert“ regelt die Fair-Value-Bewertung. Der Fair ValueFair Value
    Der Betrag, zu dem ein Vermögenswert oder eine Schuld zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Parteien getauscht oder beglichen werden kann.
    wird als „exit price“ definiert, das heißt als Preis, der durch den Verkauf eines Vermögenswerts erzielt werden würde, beziehungsweise als Preis, der gezahlt werden müsste, um eine Schuld zu übertragen.
  •  

  • Mit der Anpassung durch die Annual Improvements soll eine Klarstellung der bestehenden Regelungen erreicht werden. Daneben gibt es Änderungen mit Auswirkungen auf die Bilanzierung, den Ansatz, die Bewertung sowie auf Anhangangaben. Betroffen sind die Standards IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34 und IFRS 1.
  •  

Die Erstanwendung der überarbeiteten Fassungen hatte nur in Bezug auf IAS 19 revised einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung unseres Konzernabschlusses.

Noch nicht vorzeitig angewandte Rechnungslegungsvorschriften

Die im Folgenden dargestellten, in das Recht der Europäischen Union (EU) übernommenen („Endorsement“), allerdings noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Änderungen zu bestehenden Standards mit möglicher Relevanz für Henkel werden noch nicht vorzeitig angewandt:

Noch nicht vorzeitig angewandte Rechnungslegungsvorschriften
Anzuwenden für Geschäftsjahre,
die am oder nach beginnen
IAS 28 (Amendment) „Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen“1. Januar 2014
IAS 32 (Amendment) „Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden“1. Januar 2014
IAS 39 (Amendment) „Novation von Derivaten und der Fortsetzung von Sicherungsgeschäften“1. Januar 2014
IFRS 10 „Konzernabschlüsse“1. Januar 2014
IFRS 11 „Gemeinschaftliche Tätigkeiten“1. Januar 2014
IFRS 12 „Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen“ 1. Januar 2014
IFRS 10 (Amendment), IFRS 11 ( Amendment) und IFRS 12 (Amendment) „Übergangsvorschriften“1. Januar 2014

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  • Im Dezember 2011 hat das IASB Änderungen des IAS 32 „Finanzinstrumente: Darstellung“ veröffentlicht. Durch die Änderung des IAS 32 wird erläutert und klargestellt, welche Voraussetzungen für die Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten in der Bilanz bestehen. Die Ergänzung zu IAS 32 ist verpflichtend anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
  • Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB die neuen Standards IFRS 10 „Konzernabschlüsse“, IFRS 11 „Gemeinschaftliche Tätigkeiten“ und IFRS 12 „Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen“ sowie Änderungen des IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen“. Nach dem neuen Konzept des IFRS 10 ist Beherrschung („control“) gegeben, wenn das potenzielle Mutterunternehmen die Entscheidungsgewalt aufgrund von Stimmrechten oder anderer Rechte über das potenzielle Tochterunternehmen innehat, es an positiven oder negativen variablen Rückflüssen aus dem Tochterunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse durch seine Entscheidungsgewalt beeinflussen kann. Nach dem neuen Konzept des IFRS 11 ist bei gemeinschaftlich geführten Aktivitäten zu unterscheiden, ob eine gemeinschaftliche Tätigkeit (Joint Operation) oder ein Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) vorliegt. Bei gemeinschaftlichen Tätigkeiten werden die einzelnen Rechte und Verpflichtungen anteilig im Konzernabschluss bilanziert. Demgegenüber werden Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss abgebildet. Im Rahmen der Verabschiedung des IFRS 11 erfolgten auch Anpassungen an IAS 28. Der neue Standard IFRS 12 erweitert die Angabepflichten zu Anteilen an anderen Unternehmen. Die Änderungen beinhalten eine Klarstellung und zusätzliche Erleichterungen beim Übergang auf IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12. Die neuen Standards sowie die Standardänderungen sind ab dem 1. Januar 2014 verpflichtend anzuwenden. Die Änderungen werden keine Auswirkungen auf den KonsolidierungskreisKonsolidierungskreis
    Der Konsolidierungskreis bezeichnet die Gesamtheit aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften.
    haben.
  • Infolge der im Juni 2013 veröffentlichten Änderung des IAS 39 bleiben Derivate trotz einer Novation eines Sicherungsinstruments auf eine zentrale Gegenpartei infolge gesetzlicher Anforderungen unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert.

Die angeführten neuen Standards sowie Änderungen von Standards werden von Henkel erst ab dem Geschäftsjahr 2014 oder später angewandt. Soweit nicht anders angegeben, erwarten wir keine wesentlichen Einflüsse auf die Darstellung der Abschlüsse.

Noch nicht in das EU-Recht übernommene Rechnungslegungsvorschriften

Im Geschäftsjahr 2013 hat das IASB die folgenden für Henkel relevanten Standards und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung noch die Übernahme in EU-Recht („Endorsement“) erfordert:

Noch nicht in das EU-Recht übernommene Rechnungslegungsvorschriften
Anzuwenden für Geschäftsjahre,
die am oder nach beginnen
IAS 19 (Amendment) „Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge“ 1. Januar 2015
IFRS 9 „Finanzinstrumente“ offen
IFRS 7 (Amendment) und IFRS 9 (Amendment) „Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang“offen
IFRIC 21 „Abgaben“ 1. Januar 2014
Sammelstandard „Improvements to IFRS 2010–2012“ 1. Januar 2015
Sammelstandard „Improvements to IFRS 2011–2013“ 1. Januar 2015

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Diese Standards und Änderungen zu bestehenden Standards werden von Henkel ab dem Geschäftsjahr 2014 oder später angewandt.