Geschäftsbericht 2013

Weitere Angaben

(33) Aktienbasierte Vergütungsprogramme

Global Cash Performance Units Plan (CPU-Plan) 2004 – 2012

Mit dem Ende des Aktien-Optionsprogramms nehmen die begünstigten Führungskräfte des Henkel-Konzerns (bis auf die Mitglieder des Vorstands) seit dem Jahr 2004 am Global-CPU-Plan teil, einem Programm zur Beteiligung an der Kurssteigerung der Henkel-Vorzugsaktie. In Abhängigkeit vom Erreichen bestimmter Zielvorgaben werden Cash Performance Units (CPUs) gewährt. Sie räumen den Begünstigten das Recht ein, zu einem festgelegten Zeitpunkt einen Barausgleich zu erhalten. Die CPUs werden unter der Bedingung gewährt, dass der Begünstigte drei Jahre bei der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
oder einer ihrer Tochtergesellschaften in einer zur Teilnahme an dem Programm berechtigenden Hierarchiestufe ungekündigt beschäftigt ist. Diese Mindestbeschäftigungsdauer bezieht sich auf das Kalenderjahr der Gewährung der CPUs und die darauf folgenden zwei Kalenderjahre.

Bemessungskriterium für die Anzahl der gewährten CPUs ist neben der Hierarchiestufe das Erreichen von im Voraus festgelegten Zielgrößen. Für die bisherigen Zyklen bis zum Jahr 2012 waren dies das betriebliche Ergebnis (EBIT) und der Jahresüberschuss nach nicht beherrschenden Anteilen. Der Wert einer CPU entspricht dem Durchschnittskurs der Henkel-Vorzugsaktie jeweils 20 Börsenhandelstage nach der dem Performance-Zeitraum folgenden Hauptversammlung. Im Fall von außergewöhnlichen Kurssteigerungen besteht eine Obergrenze (Cap).

Global Long Term Incentive Plan (LTI-Plan) 2013

Im Geschäftsjahr 2013 wurden die allgemeinen Bedingungen des Global-CPU-Plans 2004 geändert und durch den Global-LTI-Plan 2013 ersetzt. Ab 2013 werden die CPUs unter der Bedingung gewährt, dass der Begünstigte vier Jahre bei der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
oder einer ihrer Tochtergesellschaften in einer zur Teilnahme an dem Programm berechtigenden Hierarchiestufe ungekündigt beschäftigt ist. Diese Mindestbeschäftigungsdauer bezieht sich auf das Kalenderjahr der Gewährung der CPUs und die darauf folgenden drei Kalenderjahre. Zusätzlich kann ein „Outperformance Reward“ zu Beginn einer vierjährigen Mittelfristplanung festgelegt werden, der in Abhängigkeit vom Erreichen von im Voraus festgelegten Zielgrößen CPUs gewährt.

Aufgrund der Verlängerung der Zyklusdauer wurden im Berichtsjahr 2013 eine Tranche mit dreijähriger und eine mit vierjähriger Laufzeit ausgegeben. Bemessungskriterium für die Anzahl der gewährten CPUs ist neben der Hierarchiestufe das Erreichen von im Voraus festgelegten Zielgrößen. Für die Zyklen 2011 und 2012 ist dies das Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie. Der Wert einer CPU entspricht dem Durchschnittskurs der Henkel-Vorzugsaktie jeweils 20 Börsenhandelstage nach der dem Performance-Zeitraum folgenden Hauptversammlung. Insgesamt wird das Long Term Incentive durch ein Auszahlungs-Cap begrenzt.

Der Gesamtwert der den Führungskräften gewährten CPUs wird an jedem Bilanztag neu ermittelt und als Personalaufwand über den Zeitraum der Leistungserbringung durch die Begünstigten verteilt. Der siebte, im Jahr 2010 ausgegebene Zyklus kam im Jahr 2013 zur Auszahlung. Zum 31. Dezember 2013 waren weltweit 383.715 CPUs (Vorjahr: 411.736 CPUs) aus der achten, im Jahr 2011 ausgegebenen Tranche (Aufwand: 10,2 Mio Euro), 514.776 CPUs (Vorjahr: 492.938 CPUs) aus der neunten, im Jahr 2012 ausgegebenen Tranche (Aufwand: 13,7 Mio Euro) und 1.099.475 CPUs aus den im Berichtsjahr ausgegebenen Tranchen (Aufwand: 25,6 Mio Euro) zu berücksichtigen. Aus dem „Outperformance Reward“ waren 549.473 CPUs (Aufwand: 11,0 Mio Euro) zu berücksichtigen. Dies führte im Berichtsjahr zu einer Zuführung des Aufwands von 60,5 Mio Euro (Vorjahr: 28,8 Mio Euro). Die entsprechende Rückstellung beläuft sich auf 94,7 Mio Euro (Vorjahr: 57,2 Mio Euro).

Cash-Performance-Units-Programm

Mit Wirkung seit dem Geschäftsjahr 2010 wurde das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands geändert. Seit 2010 erhalten die Vorstandsmitglieder als Long Term Incentive (LTI)Long Term Incentive (LTI)
Englisch für: Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung.
eine variable, auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene Barvergütung, die von der zukünftigen Steigerung des um Sondereinflüsse bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie in einem Zeitraum von drei Jahren (Performance-Zeitraum) abhängt (Details finden Sie im Vergütungsbericht).