Geschäftsbericht 2013

Grundlagen des Konzerns

Steuerungssystem und Leistungsindikatoren

Henkel orientiert sich bei der Steuerung des Unternehmens an der Strategie und an den Finanzzielen 2016.

Wie im Kapitel „Strategie und Finanzziele 2016“ im Detail definiert und erläutert, lauten unsere Finanzziele wie folgt: Für das Jahr 2016 streben wir einen Nettoumsatz von 20 Mrd Euro an. Der zunehmenden Bedeutung der Wachstumsmärkte Osteuropa, Afrika/Nahost, Lateinamerika und Asien (ohne Japan) tragen wir Rechnung, indem wir in diesen Regionen weiter überdurchschnittlich wachsen wollen. Hier wollen wir 2016 einen Nettoumsatz in Höhe von 10 Mrd Euro erzielen. Darüber hinaus streben wir an, das bereinigte1 Ergebnis je Vorzugsaktie bis 2016 durchschnittlich um 10 Prozent pro Jahr zu steigern. Die Finanzziele 2016 stellen unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren dar.

Zur effizienten Steuerung des Konzerns haben wir die Strategie der Henkel-Gruppe in Strategiepläne für die drei Unternehmensbereiche Laundry & Home Care, Beauty Care und Adhesive Technologies sowie ihre jeweiligen Geschäftsfelder überführt. Die Finanzziele werden gemeinsam mit den Geschäftsfeldern sowohl in der Jahresplanung als auch in einer Mittelfristplanung abgebildet. Der regelmäßige Abgleich der Pläne mit den aktuellen Entwicklungen sowie die regelmäßige Meldung von Erwartungswerten ermöglichen eine gezielte Unternehmenssteuerung anhand der beschriebenen Leistungsindikatoren.

Unser Steuerungssystem wird ergänzt durch weitere kapitalmarktrelevante Kennzahlen. Dies ist vor allem die bereinigte Umsatzrendite (EBIT)Umsatzrendite (EBIT)
Operative Unternehmenskennzahl, die sich aus dem Verhältnis des EBIT zum Umsatz errechnet.
.

Darüber hinaus berichten wir weitere Kennzahlen wie das Netto-UmlaufvermögenNetto-Umlaufvermögen
Vorräte zuzüglich geleisteter Anzahlungen und Forderungen gegen Kunden und Lieferanten abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Lieferanten sowie kurzfristiger Vertriebsrückstellungen. 
in Prozent vom Umsatz. Wir verpflichten uns dem Prinzip der Wertorientierung. Zur Beurteilung der bereits realisierten und zukünftigen Wachstumsschritte ermitteln wir den Economic Value Added (EVA®)Economic Value Added (EVA®)
Das EVA-Konzept gibt den wirtschaftlichen Mehrwert an, den ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaftet. Ein Unternehmen erzielt einen positiven EVA, wenn das betriebliche Ergebnis die Kapitalkosten übersteigt. Die Kapitalkosten entsprechen der vom Kapitalmarkt erwarteten Verzinsung des eingesetzten Kapitals. EVA ist eine eingetragene Marke der Stern Stewart & Co.
. Dieser gibt den wirtschaftlichen Mehrwert an, den ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum erwirtschaftet.

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Bereinigt um einmalige Aufwendungen und Erträge sowie Restrukturierungsaufwendungen.