Geschäftsbericht 2013

„2013 war erneut ein erfolgreiches Jahr für Henkel. Hierzu haben alle Unternehmensbereiche mit einem organischen Umsatzwachstum und einer deutlichen Steigerung der Ertragskraft beigetragen. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis.“


„Wir sehen Henkel für die in diesem Jahr anstehenden Themen und Veränderungen gut gerüstet und blicken mit Zuversicht auf die weitere Entwicklung unseres Unternehmens.”


Dr. Simone Bagel-Trah

Vorsitzende des Gesellschafterausschusses und des Aufsichtsrats

Dr. Simone Bagel-Trah
Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Freunde des Unternehmens,

2013 war erneut ein erfolgreiches Jahr für Henkel. Hierzu haben alle unsere Unternehmensbereiche mit einem organischen Umsatzwachstum und einer deutlichen Steigerung der Ertragskraft beigetragen. Dies ist – insbesondere in Anbetracht der hohen VolatilitätVolatilität
Schwankungsmaß der Variabilität von Wertpapierkursen, Zinssätzen und Devisen.
unserer Märkte, einhergehend mit einem intensiven Wettbewerb, der politischen Umbrüche im Nahen Osten und in Nordafrika sowie der anhaltenden Verunsicherung aufgrund der Schuldenkrise – ein hervorragendes Ergebnis.

Im Namen des Aufsichtsrats danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Henkel für ihren engagierten Einsatz, ohne den diese Ergebnisse nicht möglich gewesen wären. Der Dank gilt gleichermaßen den Mitgliedern des Vorstands, die das Unternehmen erfolgreich geführt haben, sowie unseren Arbeitnehmervertretern und Betriebsräten für ihre stets konstruktive Begleitung der Unternehmensentwicklung.

Ihnen, unseren Aktionären, gilt mein besonderer Dank dafür, dass Sie auch im vergangenen Geschäftsjahr unserem Unternehmen, seinem Management, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Produkten und Dienstleistungen Ihr Vertrauen geschenkt haben.

Kontinuierlicher Dialog mit dem Vorstand

Auch im Geschäftsjahr 2013 haben wir die uns als Aufsichtsrat nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben ordnungsgemäß wahrgenommen. So haben wir insbesondere die Arbeit des Vorstands sorgfältig und regelmäßig überwacht und ihn bei der Leitung und strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens sowie bei wesentlichen Entscheidungen beratend begleitet.

Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war durch einen intensiven und vertrauensvollen Austausch gekennzeichnet. Der Vorstand hat uns umfassend informiert und uns regelmäßig und zeitnah in schriftlicher und mündlicher Form über die wesentlichen Belange des Unternehmens und seiner Konzerngesellschaften unterrichtet. Hierbei wurden insbesondere die Geschäftslage und -entwicklung, die Geschäftspolitik, die Rentabilität, die kurz- und langfristige Unternehmens-, Finanz- und Personalplanung dargestellt sowie Investitionen und organisatorische Maßnahmen erläutert. Gegenstand der Quartals-Berichterstattung waren jeweils Umsatz und Ergebnis für den Henkel-Konzern insgesamt und in den Gliederungen nach Unternehmensbereichen und Regionen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten stets ausreichend Gelegenheit, sich mit den Berichten kritisch zu befassen.

Auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen standen der Vorsitzende des Prüfungsausschusses und ich als Vorsitzende des Aufsichtsrats in einem regelmäßigen Informationsaustausch mit dem Vorsitzenden des Vorstands; so waren wir stets über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Über die wesentlichen Belange wurden die übrigen Mitglieder spätestens in der folgenden Aufsichtsrats- beziehungsweise Ausschuss-Sitzung informiert.

Im Geschäftsjahr 2013 fanden jeweils vier turnusmäßige Sitzungen des Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses statt. Die Präsenz bei den Aufsichtsratsitzungen lag im Berichtsjahr bei durchschnittlich 97 Prozent. Kein Mitglied hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. An den Sitzungen des Prüfungsausschusses nahmen jeweils alle Ausschussmitglieder teil.

Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber offenzulegen sind und über deren Behandlung die Hauptversammlung zu informieren ist, sind nicht aufgetreten.

Schwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen

In allen Sitzungen haben wir die Berichte des Vorstands besprochen und mit ihm die Entwicklung des Unternehmens sowie strategische Fragen diskutiert. Auch haben wir die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Geschäftsentwicklung von Henkel erörtert.

In unserer Sitzung am 26. Februar 2013 haben wir uns schwerpunktmäßig mit dem Jahres- und Konzernabschluss 2012 einschließlich des Risikoberichts und des Berichts zur Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
/ Unternehmensführung, der EntsprechenserklärungEntsprechenserklärung
Diese Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach Paragraf 161 Aktiengesetz gibt an, dass ein Unternehmen die Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex umsetzt.
2013 und unseren Beschlussvorschlägen an die Hauptversammlung 2013 befasst. Hierüber haben wir im letzten Geschäftsbericht ausführlich berichtet.

Themenschwerpunkte unserer Sitzung am 15. April 2013 waren neben der allgemeinen Geschäftsentwicklung der Unternehmensbereiche unsere Nachhaltigkeitsstrategie und deren Umsetzung. Wir befassten uns mit den allgemeinen Trends und Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung sowie mit den Zielen und Fortschritten im Unternehmen einschließlich der Bestätigung der führenden Position von Henkel im Bereich Nachhaltigkeit durch externe Bewertungen.

Unsere neue Organisationseinheit „Integrated Business Solutions“ haben wir vertieft in unserer Sitzung am 24. September 2013 erörtert. In dieser neuen Einheit sind unsere IT-Organisation sowie unsere Shared Services zusammengefasst. Durch diese Integration von Technologie- und Prozesskompetenzen und eine entsprechende Bündelung von externen Dienstleistungen werden Prozessqualität und -transparenz verbessert. Zudem können innovative Lösungen über die gesamte Prozesskette hinweg bereitgestellt werden. In dieser Sitzung haben wir uns auch intensiv mit der Geschäftsentwicklung und den Strategien unserer Unternehmensbereiche einschließlich des Personalmanagements in der Region Asien/Pazifik befasst.

In unserer Sitzung am 13. Dezember 2013 haben wir uns auf der Grundlage umfangreicher Unterlagen ausführlich mit der Finanz- und Bilanzplanung für das Geschäftsjahr 2014 und den Planungen unserer Unternehmensbereiche befasst.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Um die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben effizient wahrzunehmen, haben wir einen Prüfungsausschuss sowie einen Nominierungsausschuss eingerichtet. Der im Berichtsjahr amtierende Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Herr Prof. Dr. Theo Siegert, erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an Unabhängigkeit und Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung. Bezüglich der Zuständigkeiten und Zusammensetzung der Ausschüsse verweise ich auf den Bericht zur Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
/Unternehmensführung hier  sowie auf die Aufstellung hier.

Tätigkeit der Ausschüsse

Der Prüfungsausschuss beauftragte nach der Wahl durch die Hauptversammlung 2013 den Abschlussprüfer mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie mit der prüferischen Durchsicht der Zwischenfinanzberichte für das Geschäftsjahr 2013 und legte dabei das Prüfungshonorar fest. Hierbei überzeugte sich der Prüfungsausschuss erneut von der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Prüfungsausschuss erklärt, dass keine Umstände vorlägen, die Anlass gäben, seine Befangenheit anzunehmen.

Der Prüfungsausschuss tagte im Berichtsjahr viermal. Die Sitzungen und Beschlussfassungen wurden durch Berichte und andere Informationen des Vorstands vorbereitet. Über die Inhalte und Ergebnisse der Ausschuss-Sitzungen hat der Ausschussvorsitzende das Plenum jeweils zeitnah und umfassend unterrichtet.

In allen Sitzungen des Prüfungsausschusses haben wir uns schwerpunktmäßig mit der Rechnungslegung der Gesellschaft und des Konzerns einschließlich der Zwischenfinanzberichte befasst und diese mit dem Vorstand erörtert. An den drei Sitzungen, in denen wir die Zwischenfinanzberichte erörtert und gebilligt haben, nahm auch der Abschlussprüfer teil und berichtete über die Ergebnisse der jeweiligen prüferischen Durchsicht sowie über alle für die Arbeit des Prüfungsausschusses wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse. Es gab keine Beanstandungen.

Der Prüfungsausschuss hat sich auch intensiv mit dem Rechnungslegungsprozess sowie mit der Wirksamkeit des internen konzernweiten Kontroll- und Risikomanagementsystems und dessen Weiterentwicklung befasst. Darüber hinaus nahm der Prüfungsausschuss die Statusberichte des General Counsel & Chief ComplianceCompliance
Englisch für: Handeln in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften (Einhalten von Gesetzen, Recht und unternehmensinternen Richtlinien).
Officers sowie des Leiters der Internen Revision entgegen und verabschiedete den Prüfungsplan der Internen Revision, der sich auch auf die Prüfung der Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems und der ComplianceCompliance
Englisch für: Handeln in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften (Einhalten von Gesetzen, Recht und unternehmensinternen Richtlinien).
-Organisation erstreckt.

In seiner Sitzung am 17. Februar 2014 erörterte der Prüfungsausschuss unter Teilnahme des Abschlussprüfers den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 einschließlich der Prüfungsberichte, die künftige Dividendenpolitik und den entsprechenden Gewinnverwendungsvorschlag für die Dividende 2013 sowie den Risikobericht und bereitete die entsprechenden Beschlussfassungen des Aufsichtsrats vor. Außerdem sprach er eine Empfehlung an den Aufsichtsrat zu dessen Vorschlag an die Hauptversammlung für die Wahl des Abschlussprüfers für 2014 aus. Dazu wurde erneut eine Erklärung des Abschlussprüfers zu seiner Unabhängigkeit eingeholt; hierbei legte er seine im Geschäftsjahr 2013 erbrachten sowie die für das Geschäftsjahr 2014 vorgesehenen nicht prüfungsbezogenen Dienstleistungen dar. Umstände, die eine Befangenheit des Abschlussprüfers vermuten lassen, bestanden nicht. An dieser Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses nahmen – wie in den Vorjahren – auch weitere Mitglieder des Aufsichtsrats als Gäste teil.

Die Mitglieder des Nominierungsausschusses haben auf Basis der vom Aufsichtsrat verabschiedeten Ziele für seine künftige Zusammensetzung die gerichtliche Bestellung von Frau Barbara Kux als Anteilseignervertreterin des Aufsichtsrats in Nachfolge von Herrn Thierry Paternot durch eine entsprechende Empfehlung vorbereitet.

Effizienzprüfung

Aufsichtsrat und Prüfungsausschuss überprüfen in regelmäßigen Abständen die Effizienz ihrer Tätigkeit. Dies erfolgt auf Basis eines umfangreichen, unternehmensspezifischen Fragebogens im Weg einer Erörterung im Aufsichtsratsplenum sowie im Prüfungsausschuss. Der Fragebogen geht auf die hierfür wesentlichen Aspekte ein wie: Vorbereitung und Ablauf der Sitzungen, Umfang und Inhalt der Unterlagen sowie Informationen, insbesondere zur Finanzberichterstattung und Abschlussprüfung sowie zum Controlling und Risikomanagement. Im Rahmen der Effizienzprüfung werden auch Fragen der Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
sowie Verbesserungsmöglichkeiten behandelt.

In den Sitzungen des Prüfungsausschusses am 17. Februar 2014 und des Aufsichtsrats am 18. Februar 2014 wurden die Ergebnisse dieser Evaluierung ausführlich erörtert. Die Effizienz der Tätigkeit des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsrats sowie die erforderliche Unabhängigkeit seiner Mitglieder wurden hierbei bestätigt.

Corporate Governance und Entsprechenserklärung

Auch im Jahr 2013 haben wir uns mit Fragen der Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
befasst und hierbei insbesondere unsere Zielsetzungen zur Zusammensetzung des Aufsichtsrats und seiner Unabhängigkeit erörtert. Details hierzu sowie zur Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
der Gesellschaft können dem Bericht zur Corporate GovernanceCorporate Governance
Englisch für: ein System der Leitung und Überwachung vor allem von börsennotierten Unternehmen. Corporate Governance beschreibt, welche Befugnisse die Unternehmensleitung hat, wie sie überwacht wird und inwiefern Strukturen bestehen, aufgrund derer bestimmte Interessengruppen auf die Unternehmensleitung Einfluss nehmen können.
/Unternehmensführung (hier) entnommen werden, den wir uns inhaltlich zu eigen machen.

In der Sitzung am 18. Februar 2014 haben wir die gemeinsame EntsprechenserklärungEntsprechenserklärung
Diese Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach Paragraf 161 Aktiengesetz gibt an, dass ein Unternehmen die Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex umsetzt.
von Vorstand, Gesellschafterausschuss und Aufsichtsrat zum Deutschen Corporate Governance KodexCorporate Governance Kodex
Mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex (abgekürzt: DCGK) sollen die in Deutschland für eine Aktiengesellschaft geltenden Regeln für die Unternehmensleitung und –überwachung für nationale sowie internationale Investoren transparent gemacht werden. Damit soll das Vertrauen in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften gestärkt werden.
für 2014 diskutiert und verabschiedet. Der vollständige Wortlaut der aktuellen sowie der vorherigen Entsprechenserklärungen ist auf der Internetseite der Gesellschaft eingestellt.

Jahres- und Konzernabschluss, Abschlussprüfung

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
wurden vom Vorstand nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt, der Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, sowie nach den ergänzend nach Paragraf 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften. Der vorliegende Konzernabschluss befreit von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss nach deutschem Recht aufzustellen.

Die von der Hauptversammlung zum Prüfer der Abschlüsse 2013 gewählte KPMG hat den Jahresabschluss 2013 der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
und den Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte geprüft. Die KPMG hat die Prüfung in Übereinstimmung mit Paragraf 317 HGB durchgeführt unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA). Der Jahres- und der Konzernabschluss wurden jeweils ohne Einschränkungen testiert.

Nach der Beurteilung der KPMG vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr. Der Konzernabschluss vermittelt in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach Paragraf 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Henkel-Konzerns zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr.

Jahresabschluss und Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen haben wir geprüft und in der Sitzung am 18. Februar 2014 im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtete, erörtert. Die Berichte des Abschlussprüfers haben wir zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses unterrichtete uns in der Plenumssitzung ausführlich über die Behandlung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses im Prüfungsausschuss. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Prüfungsausschuss und unserer eigenen Prüfung sind gegen vorgenannte Unterlagen keine Einwendungen zu erheben; den Ergebnissen der Abschlussprüfung haben wir zugestimmt. Die vom Vorstand getroffene Einschätzung der Lage von Gesellschaft und Konzern stimmt mit unserer Einschätzung überein. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie die Lageberichte in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Prüfungsausschusses in unserer Sitzung am 18. Februar 2014 gebilligt.

Intensiv haben wir auch die zukünftige Dividendenpolitik diskutiert: In Abhängigkeit von der jeweiligen Vermögens- und Ertragslage sowie des Finanzbedarfs des Unternehmens sollen zwischen 25 und
35 Prozent des um Sondereinflüsse bereinigten Jahresüberschusses nach nicht beherrschenden Anteilen ausgeschüttet werden. Den Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn der Henkel AG & Co. KGaAKGaA
Abkürzung für: Kommanditgesellschaft auf Aktien. Die KGaA ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit (juristische Person), bei der mindestens ein Gesellschafter den Gesellschaftsgläubigern unbeschränkt haftet (persönlich haftender Gesellschafter). Die übrigen Gesellschafter sind an dem in Aktien zerlegten Grundkapital beteiligt, ohne persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu haften (Kommanditaktionäre).
zur Zahlung einer Dividende von 1,20 Euro je Stammaktie und von 1,22 Euro je Vorzugsaktie zu verwenden und den Restbetrag sowie den Betrag, der auf die von der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Hauptversammlung gehaltenen eigenen Aktien entfällt, auf neue Rechnung vorzutragen, haben wir erörtert und gebilligt. Hierbei haben wir die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens, die mittelfristige Finanz- und Investitionsplanung sowie die Interessen der Aktionäre berücksichtigt. Wir halten die vorgeschlagene Dividende für angemessen.

In unserer Sitzung am 18. Februar 2014 haben wir unter Berücksichtigung der Empfehlung des Prüfungsausschusses zur Wahl des Abschlussprüfers auch unsere Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung verabschiedet.

Risikomanagement

Neben dem Prüfungsausschuss hat sich auch der gesamte Aufsichtsrat mit Fragen des Risikomanagements befasst. Der Schwerpunkt lag hierbei auf dem Risikomanagementsystem bei Henkel, wobei wir uns über größere Einzelrisiken berichten ließen; bestandsgefährdende Risiken waren nicht erkennbar. Die Struktur und Funktion des Risikomanagementsystems wurde auch im Rahmen der Abschlussprüfung von der KPMG geprüft, und zwar ohne Beanstandungen. Auch nach unserer Auffassung entspricht das Risikomanagementsystem den gesetzlichen Anforderungen und ist geeignet, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen.

Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand

Im Aufsichtsrat gab es einige Veränderungen, über die wir zum Teil bereits im Vorjahr berichtet haben.

Herr Thierry Paternot hat aus persönlichen Gründen sein Amt als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung vom
14. Januar 2013 niedergelegt. In Nachfolge hierzu trat Frau Barbara Kux im Wege der gerichtlichen Bestellung am 3. Juli 2013 in den Aufsichtsrat ein.

Im Zusammenhang mit der Neuwahl der Arbeitnehmervertreter mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 15. April 2013 schied Herr Michael Vassiliadis aus dem Aufsichtsrat aus; und Herr Peter Hausmann trat in den Aufsichtsrat ein. Die übrigen Arbeitnehmervertreter wurden wiedergewählt. Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde Herr Winfried Zander erneut zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt und ich in meinem Amt als Vorsitzende des Aufsichtsrats bestätigt. Darüber hinaus haben wir die Mitglieder des Prüfungs- und Nominierungsausschusses neu gewählt beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt. Den aus dem Aufsichtsrat ausgeschiedenen Mitgliedern haben wir für ihre erfolgreiche Tätigkeit im Interesse des Unternehmens gedankt.

Im Vorstand gab es im Berichtsjahr keine Veränderungen.

Das vor uns liegende Geschäftsjahr 2014 wird wiederum große Herausforderungen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und an die Unternehmensführung stellen. Viele der Themen und Veränderungen, die das Jahr 2013 geprägt haben, werden sich in diesem Jahr fortsetzen. Hierfür sehen wir Henkel gut gerüstet und blicken mit Zuversicht auf die weitere Entwicklung unseres Unternehmens.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns auf diesem Weg vertrauensvoll begleiten.

Düsseldorf, 18. Februar 2014

Für den Aufsichtsrat

Dr. Simone Bagel-Trah
(Vorsitzende)